Unsere Themen 2020

artenreiche Wildblumenwiese als Beispiel für Grünland

artenreiche Wildblumenwiese als Beispiel für Grünland © LfU

Artenreiches Grünland ist ein Hotspot der Biodiversität. Es bietet wertvollen Lebensraum für viele geschützten Pflanzen und Tiere. Mit der im Mai 2020 angelaufenen Grünlandkartierung erfasst das LfU systematisch das gesetzlich geschützte Grünland in Rheinland-Pfalz. Die Kartierung hat im Landkreis Vulkaneifel begonnen.

Hinweistafel am Naturschutzgebiet Moor Ehlesbruch

Hinweistafel am Naturschutzgebiet Moor Ehlesbruch © LfU

Der Nationalpark Hunsrück-Hochwald hat sich seit seinem Bestehen als wahrer Hotspot der Biodiversität bestätigt und weiterentwickelt. Das LfU begleitet diesen Prozess seit der Eröffnung im Jahr 2015 intensiv in vielen Bereichen. Zeit für einen Besuch vor Ort.

Feldhamster

Feldhamster © H. Hellwig/LfU

Der Feldhamster gehört zu den meist gefährdeten Säugetieren Westeuropas. Mit einem Pilotprojekt zum Schutz der Feldhamster in Mainz hat das LfU gemeinsam mit SGD Süd und dem Hamsterbetreuer Holger Hellwig erste Erfolge erzielt.

Unsere Themen 2019

Vierpunktige Sichelschrecke (Phanoptera nana)

Vierpunktige Sichelschrecke (Phanoptera nana) © Gilles San Martin/Belgien

Die Überarbeitung der Vorgängerliste „Geradflügler“ aus dem Jahr 1991 wurde notwendig, da Veränderungen gerade bei Insekten durch dynamische Prozesse, z. B. in Abhängigkeit von Landschafts- und Klimawandel, an der Tagesordnung sind.

Grünland (magere Wiese) © Kathrin Linnemann, LfU

Konzept eines erweiterten FFH-Monitoring-Konzeptes für Rheinland-Pfalz; Unterstützung in der Sache eines EU-Vertragsverletzungsverfahrens; Aktualisierung der Standarddatenbögen

Vorkommen der Karolina-Haarnixe in einem Gewässer des Naturschutzgebiets im Landkreis Bad Kreuznach

Vorkommen der Karolina-Haarnixe in einem Gewässer des Naturschutzgebiets im Landkreis Bad Kreuznach © R. Twelbeck

Im Landkreis Bad Kreuznach wurde im Mai 2019 die invasive Wasserpflanzenart Karolina-Haarnixe (Cabomba caroliniana) sicher nachgewiesen. Damit handelt es sich bei dem Fund um das erste und bisher einzige bekannte Vorkommen in Rheinland-Pfalz.

Ochsenbruch Nationalpark Hunsrück-Hochwald © U. Jäger, LfU

Das LfU begleitete den weiteren Planungsprozess zum Nationalparkplan durch die Teilnahme an den Planmodulen zu Wildtiermanagement (Jagd), Kulturhistorie, Waldentwicklung, Offenlandmanagement, Kommunikation, Forschung und Monitoring.