Das Messverfahren

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Die Messsonden sind mit Geiger-Müller-Zählrohren bestückt. Sie sind im Freien montiert. Im Gehäuse einer Sonde ist ein Mikroprozessor einschließlich der erforderlichen Elektronik zur Umwandlung der Messsignale in Mittelwerte und deren Speicherung untergebracht. Die Messstelle misst automatisch und fortlaufend die Umgebungsstrahlung als Gamma-Ortsdosisleistung.

Je nach Sondentyp werden die ermittelten Messdaten routinemäßig entweder über Datenfunk oder über das öffentliche Telefonnetz abgefragt und stehen nach Prüfung zur weiteren Analyse und Auswertung zur Verfügung. Bei Situationen mit erhöhter Umweltradioaktivität werden die Daten alle 10 Minuten abgefragt, um eine mögliche Veränderung der radiologischen Situation rasch zu erfassen.

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