Hessen und Rheinland-Pfalz informieren mit vielerlei Initiativen zum Weltwassertag am Mainzer Rheinufer

Eine der Initiativen zur Realisierung eines nachhaltigen Wasserressourcen- und Gewässermanagements ist der alljährlich am 22. März weltweit stattfindende „Wassertag“. Am kommenden Freitag werden das hessisches Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie sowie das rheinland-pfälzische Landesamt für Umwelt gemeinsam den Aktionstag gestalten.

Die Rheinwasseruntersuchungsstation (RUSt) auf der Mainzer Seite der Theodor-Heuss-Brücke ist in der Zeit von 9 bis 15 Uhr für interessierte Besucher und Schulklassen geöffnet.

Es werden Führungen durch die Station angeboten und Experten informieren über Themen rund ums Wasser. Geplant sind Informationsvorträge, die unter anderem den Fragen nachgehen:

  • Wie gelangen Stoffe des täglichen Lebens in unsere Fließgewässer?
  • Was steckt hinter dem Warn- und Alarmplan Rhein?

Dazu gewähren die Gewässerbiologen Einblicke in das „bewegte Leben“ des Rheins. Durch das Okular sind Kleinkrebse, Fische und Muscheln zu entdecken. Bei gutem Wetter ist eine Ausstellung zu diversen Wasserthemen im Außenbereich vor der RUSt geplant. Dort wird informiert zu Pflanzenschutzmitteln, Arzneimitteln und Nähstoffen im Wasser und natürlich zum aktuellen Thema Mikroplastik in Gewässern.

In der Generalversammlung der Vereinten Nationen wurde die sogenannte Wasserdekade 2018 bis 2028 beschlossen. Diese verfolgt im Wesentlichen zwei Ziele: nämlich die Verbesserung der Wissensverbreitung zum Thema Wasser und Gewässerschutz sowie die Stärkung der Kommunikationsmaßnahmen zur Umsetzung der wasserbezogenen Ziele.

Es lohnt sich also am Aktionstag bei der Rheinwasseruntersuchungsstation vorbeizuschauen.